Gelenkschmerzen sind eine der häufigsten Ursachen für chronische Beschwerden in der Bevölkerung – und einer der häufigsten Gründe, warum Menschen ihren Alltag einschränken müssen. Das Knie, das bei jeder Treppe schmerzt. Die Schulter, die seit Monaten nicht mehr frei beweglich ist. Der Tennisellenbogen, der trotz Physiotherapie und Kortisonspritzen nicht heilen will.
Die klassische Medizin kennt im Wesentlichen zwei Wege: weiter konservativ behandeln – oder operieren. Für viele Patienten ist beides unbefriedigend. Die Operation erscheint zu invasiv oder zu risikoreich, die konservativen Massnahmen reichen nicht aus.
Die Gelenkembolisation (GAE) eröffnet hier eine dritte Option – minimal-invasiv und mit wachsender wissenschaftlicher Evidenz. Der Grundgedanke: Chronische Gelenkschmerzen werden oft durch neu gebildete, entzündete Blutgefässe im Gelenk aufrechterhalten. Werden diese gezielt ausgeschaltet, nimmt die Entzündungsaktivität ab – und damit die Schmerzen.

