Leber- und Nierenzysten behandeln – Sklerosierung in Zürich

Zysten in Leber und Niere sind häufige Zufallsbefunde. Die meisten sind harmlos und benötigen keine Behandlung. Wenn sie aber sehr gross werden und Druckgefühl, Schmerzen oder eine Beeinträchtigung des Organs verursachen, ist eine Behandlung sinnvoll – und die muss heute nicht operativ sein.

Ablauf der Sklerosierung

Unter Ultraschall- oder CT-Kontrolle wird eine feine Nadel in die Zyste eingeführt. Die Flüssigkeit wird vollständig aspiriert. Anschliessend wird Alkohol (Ethanol) in die Zystenhöhle eingebracht, schädigt die Zystenwand und verhindert eine Wiederfüllung. Der Eingriff ist ambulant oder kurzstationär und dauert 20–40 Minuten.

Nach dem Beratungsgespräch erhalten Sie von uns ein detailliertes, auf Ihren Eingriff zugeschnittenes Patienteninformationsblatt mit allen Verhaltensanweisungen für vor und nach dem Eingriff.

FAQ

Das Rezidivrisiko nach Aspiration und Alkohol-Sklerosierung ist deutlich geringer als nach einfacher Aspiration allein. Erfolgsraten von 70–95% sind dokumentiert. Bei Rezidiv kann der Eingriff wiederholt werden.

Einfache Zysten sind nahezu immer gutartig. Bei komplexen Zysten (mit Septen, Wandverdickungen, Knoten) muss vor der Behandlung eine weiterführende bildgebende Abklärung erfolgen.

Nach der Zysten-Sklerosierung sind leichte Schmerzen im Oberbauch (Leberzyste) oder in der Flanke (Nierenzyste) für 1–2 Tage normal.

Bitte kontaktieren Sie uns umgehend bei:

⚠ Starken Bauch- oder Flankenschmerzen, die zunehmen

⚠ Fieber über 38,5 °C

⚠ Gelbfärbung der Augen/Haut (bei Leberzysten – möglicher Gallenwegsreiz)

Wissenschaftliche Referenzen
  • Akhan O et al. Long-term results of single-session percutaneous treatment of benign simple hepatic cysts. Eur J Radiol. 2007.

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