Das V.-cava-superior-Syndrom entsteht, wenn ein Tumor (meist Lungenkarzinom, Lymphom oder Mediastinaltumor) oder eine Vernarbung (nach Bestrahlung oder nach stattgehabter, fibrosierender Mediastinitis) die obere Hohlvene komprimiert. Das Blut aus Kopf, Hals und Armen kann nicht mehr zurück zum Herzen fliessen – es staut sich: Schwellung von Gesicht, Hals und Armen, Kopfschmerzen, Atemnot. Die Stentimplantation bringt sofortige Linderung – noch am selben Tag.
V.-cava-superior-Syndrom behandeln – Venenstent in Zürich
Behandlung
Unter Röntgenkontrolle wird ein selbstexpandierender Venenstent in die komprimierte obere Hohlvene eingelegt. Die Kompression wird sofort aufgehoben – Schwellung und Atemnot bilden sich innerhalb von Stunden zurück.
FAQ
Die meisten Patienten bemerken noch am Behandlungstag eine deutliche Reduktion der Schwellung und Atemnot. Innerhalb von 24–48 Stunden normalisiert sich der venöse Rückfluss weitgehend.
Nein – der Stent ist eine palliative Sofortmassnahme und beeinträchtigt keine weitere Strahlen- oder Chemotherapie.
Nach Stentimplantation in die obere Hohlvene sollte die Schwellung von Gesicht, Hals und Armen rasch abnehmen. Leichtes Druckgefühl am Hals für einige Tage ist normal.
Bitte kontaktieren Sie uns oder die Notaufnahme umgehend bei:
⚠ Zunehmender statt abnehmender Schwellung von Gesicht oder Hals
⚠ Atemnot
⚠ Fieber über 38,5 °C
Wissenschaftliche Referenzen
- Rowell NP, Gleeson FV. Steroids, radiotherapy, chemotherapy and stents for superior vena caval obstruction. Cochrane Database Syst Rev. 2001.
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