Nierenarterienstenose behandeln – Angioplastie und Stent in Zürich

Wenn eine oder beide Nierenarterien durch Arteriosklerose verengt sind, registriert die Niere einen «vermeintlichen» Blutdruckabfall und aktiviert das Renin-Angiotensin-System – was zu einem schwer behandelbaren Hochdruck führt und die Nierenfunktion langfristig schädigt.

Behandlung

Ballonangioplastie (PTA) der Nierenarterie ergänzt durch Stentimplantation. Der Zugang erfolgt über die Leistenarterien. Ambulant oder 1-2 Übernachtungen. Nüchternheit (6 Stunden) erforderlich.

FAQ

Bei Patienten mit nachgewiesener renovaskulärer Hypertonie (fibro­muskuläre Dysplasie oder Arteriosklerose) und guter Indikationsstellung verbessert oder normalisiert sich der Blutdruck bei einem erheblichen Anteil der Patienten. Die Nierenfunktion kann ebenfalls profitieren. Allerdings ist nicht bei jedem Patienten mit Nierenarterienstenose der Hochdruck allein dadurch bedingt – die Abklärung ist entscheidend.

Für Patienten mit nachgewiesener hämodynamisch relevanter Nierenarterienstenose und medikamentös schlecht einstellbarem Bluthochdruck oder nachlassender Nierenfunktion. Eine sorgfältige Abklärung (Duplex, CT-Angiographie, ggf. Renin-Lateralisation) ist Voraussetzung. Je früher die Behandlung nach Diagnose einer Hypertonie erfolgt, desto aussichtsreicher ist die Intervention.

Nach Angioplastie/Stent der Nierenarterie sind leichte Flankenschmerzen und Druckgefühl in der Leiste für 1–2 Tage normal.

Bitte kontaktieren Sie uns umgehend bei:

⚠ Starken Flankenschmerzen (möglicher Niereninfarkt oder Dissektion – selten)

⚠ Starken Blutdruckschwankungen in den ersten Tagen

⚠ Starker Schwellung in der Leiste

⚠ Fieber über 38,5 °C

Wissenschaftliche Referenzen
  • Wheatley K et al. Revascularization versus medical therapy for renal-artery stenosis (ASTRAL Trial). N Engl J Med. 2009.

Möchten Sie wissen, ob dieser Eingriff
für Sie geeignet ist?

Wir beraten Sie persönlich, diskret und unverbindlich. Vereinbaren Sie jetzt Ihr Beratungsgespräch.