Chronische Mesenterialischämie behandeln – Angioplastie und Stent in Zürich

Die chronische Mesenterialischämie entsteht, wenn die Arterien, die den Darm versorgen (A. mesenterica superior und inferior, Truncus coeliacus), durch Arteriosklerose verengt sind. Nach dem Essen benötigt der Darm mehr Blut – bei verengten Gefässen entsteht postprandial (nach dem Essen) ein charakteristischer Oberbauchschmerz. Betroffene essen immer weniger, verlieren Gewicht und leiden an Durchfall.

Behandlung

Ballonangioplastie mit Stentimplantation der betroffenen Mesenterialarterie über die Leiste. Der Eingriff ist minimal-invasiv und erzielt oft sofortige Beschwerdelinderung. Nüchternheit (6 Stunden), kurze Hospitalisation.

FAQ

Die Diagnose erfordert den Nachweis von mindestens zwei verengten Mesenterialgefässen in der Bildgebung (CT-Angiographie/Duplex) in Kombination mit dem typischen klinischen Bild (postprandialer Schmerz, Gewichtsverlust). Andere Ursachen (z.B. Magenerkrankungen) müssen ausgeschlossen sein.

Nach Stentimplantation in die Mesenterialarterie sind leichte Bauchkrämpfe und Druckgefühl für 1–2 Tage normal.

Bitte kontaktieren Sie uns oder die Notaufnahme umgehend bei:

⚠ Starken, plötzlichen Bauchschmerzen (mögliche Darmischämie – Notfall)

⚠ Übelkeit, Erbrechen und Fieber in Kombination

⚠ Blut im Stuhl

Wissenschaftliche Referenzen
  • Sreenarasimhaiah J. Chronic mesenteric ischemia. Best Pract Res Clin Gastroenterol. 2005.
  • van Dijk LJ et al. Endovascular treatment of chronic mesenteric ischemia. J Vasc Surg. 2018.

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