Wenn die Galle nicht mehr abfliessen kann, lagert sich Bilirubin im Blut ab – die Haut färbt sich gelb, die Augen werden gelblich, der Urin dunkel, der Stuhl hell. Dieses Bild – der Verschlussikterus – entsteht, wenn ein Gallengang von innen (Gallenstein, Narbe) oder von aussen (Tumor) blockiert ist. Unbehandelt schädigt der Gallenstau die Leber irreversibel und kann zu einer lebensgefährlichen Gallenganginfektion (Cholangitis) führen.
Die perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD) schafft durch die Haut und die Leber einen direkten, bildgesteuerten Zugang zum blockierten Gallengangssystem.