Knochenzysten betreffen vor allem Kinder und Jugendliche und entstehen typischerweise in den langen Röhrenknochen (Humerus, Femur). Sie schwächen den Knochen und erhöhen das Frakturrisiko. Die klassische Behandlung war die chirurgische Ausräumung und Auffüllung mit Knochentransplantat. Heute stehen minimal-invasive Alternativen zur Verfügung.
Knochenzysten und ABC behandeln – Cryoablation und Embolisation in Zürich
Behandlungsoptionen
Cryoablation (SBC und ABC): CT-gesteuerte Vereisung der Zystenwand. Stimuliert die knöcherne Heilung und verhindert Rezidive.
Embolisation (besonders bei ABC): Unterbrechung der Blutversorgung der ABC. Sehr effektiv bei dieser gefässreichen Zyste: Das Zysten-Wachstum wird gestoppt und der Knochen kann sich erholen.
FAQ
Die ABC ist im Gegensatz zur einfachen Knochenzyste eine stark durchblutete, expansiv wachsende Läsion. Durch Embolisation der zuführenden Gefässe wird das Wachstum gestoppt und die Läsion stabilisiert – oft ohne dass eine chirurgische Ausräumung notwendig wird.
Nach Cryoablation oder Embolisation von Knochenzysten sind lokale Schmerzen und leichte Schwellung im Knochenbereich für einige Tage normal.
Bitte kontaktieren Sie uns umgehend bei:
⚠ Plötzlich starken Schmerzen (mögliche pathologische Fraktur)
⚠ Fieber über 38,5 °C
⚠ Taubheitsgefühl oder Lähmung (bei Wirbelsäulen- oder Beckennähe)
Wissenschaftliche Referenzen
- Brosjö O. Surgical treatment of aneurysmal bone cysts. Ann Chir Gynaecol. 1996.
- Rossi G et al. Embolization of aneurysmal bone cysts. Radiology. 2010.
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