Schilddrüsenzysten – flüssigkeitsgefüllte Knoten in der Schilddrüse – sind häufig und meist harmlos. Wenn sie jedoch wachsen und Druck oder Schluckbeschwerden verursachen, ist eine Behandlung sinnvoll. Für reine Zysten bietet die Alkohol-Ablation eine sehr wirksame, ambulante Option.
Schilddrüsenzysten behandeln – Alkohol-Ablation und RFA in Zürich
Behandlungsoptionen
Alkohol-Instillation (Ethanol-Ablation): Unter Ultraschallkontrolle wird die Zyste zunächst vollständig aspiriert. Anschliessend wird eine kleine Menge Ethanol (Alkohol), oftmals 33-50% des aspirierten Volumens, in die leere Zystenhöhle eingespritzt und nach einigen Minuten wieder abgesaugt. Der Alkohol verödet die Zystenwand von innen – das Rezidivrisiko ist gering.
RFA: Für komplexe Zysten mit solidem Anteil oder nach Rezidiv als Alternative oder Ergänzung.
FAQ
Reine, vollständig flüssigkeitsgefüllte Zysten ohne komplexe Binnenstruktur. Komplexe Zysten (mit solidem Anteil > 25%) sprechen weniger gut auf Alkohol an und profitieren eher von einer RFA.
Das Rezidivrisiko nach Alkohol-Ablation ist deutlich geringer als nach einfacher Aspiration (ohne Alkohol). Studien zeigen Erfolgsraten von 75–95%.
Nach der Alkohol-Ablation einer Schilddrüsenzyste sind leichter Druckschmerz im Hals und ein Brennen an der Einstichstelle für 1–2 Tage normal.
Bitte kontaktieren Sie uns umgehend bei:
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⚠ Schluckbeschwerden, die zunehmen
⚠ Fieber über 38,5 °C
Wissenschaftliche Referenzen
- Bennedbaek FN, Hegedüs L. Treatment of recurrent thyroid cysts with ethanol: a randomized double-blind controlled trial. J Clin Endocrinol Metab. 2003.
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