Die Peritonealdialyse (PD) ist eine Alternative zur Hämodialyse, bei der die Blutreinigung über das Bauchfell zu Hause stattfindet – meist täglich und ohne Spitalbesuch. Dafür wird ein weicher Silikonkatheter in die Bauchhöhle implantiert, durch den die Dialyseflüssigkeit eingebracht und wieder abgeleitet wird. Die IRZ implantiert Peritonealdialysekatheter minimal-invasiv unter bildgebender Kontrolle.
Peritonealdialysekatheter implantieren – IRZ Zürich
Ablauf
FAQ
PD findet zu Hause statt, ermöglicht mehr Unabhängigkeit und schont die Restfunktion der Nieren besser. Nachteil: tägliche Durchführung und höheres Peritonitisrisiko als bei Hämodialyse.
Fehllagen oder Omentum-Blockaden können häufig interventionell oder laparoskopisch korrigiert werden.
Nach PD-Katheter-Implantation sind leichte Bauchschmerzen und ein Fremdkörpergefühl für einige Tage normal.
Bitte kontaktieren Sie uns oder Ihr PD-Zentrum umgehend bei:
⚠ Trübem Dialysat (weisslich, wolkig) – dies ist das wichtigste Zeichen einer Peritonitis. Sofort melden
⚠ Bauchweh mit Fieber über 38,0 °C
⚠ Rötung, Schwellung oder Eiter an der Katheteraustrittsstelle
⚠ Neuem starkem Bauchschmerz beim Einlaufen der Dialyseflüssigkeit (mögliche Fehllage)
Wissenschaftliche Referenzen
- Dombros N et al. European best practice guidelines for peritoneal dialysis. Nephrol Dial Transplant. 2005.
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